Die tägliche Gesichtspflege-Routine
Good Skin Days beginnen mit Routine
Weniger kompliziert, als du denkst
Serum, Toner, Booster, Peeling, Maske, Creme … wer sich mit Gesichtspflege beschäftigt, verliert bei der riesigen Auswahl schnell den Überblick. Doch eine gute Hautpflege muss weder aus zehn Schritten bestehen noch jeden neuen Beauty-Trend mitmachen.
Viel wichtiger ist eine regelmässige Routine, die zum eigenen Hauttyp passt. Mit wenigen, gut ausgewählten Produkten lässt sich bereits viel erreichen.
Also: Was braucht unsere Haut morgens und abends wirklich?
Step 1: Clean it!
Reinigung – die Basis jeder Pflege
Eine gute Gesichtspflege beginnt mit sauberer Haut. Am Abend sollten Make-up, Sonnenschutz, Talg, Schweiss und Schmutz gründlich entfernt werden.
Dafür eignen sich je nach Hauttyp ein Reinigungsgel, eine Reinigungsmilch, ein Reinigungsschaum oder ein Reinigungsöl.
Morgens darf es meist etwas sanfter sein. Ziel ist nicht, die Haut „quietschsauber“ zu bekommen. Eine zu aggressive Reinigung kann die natürliche Hautbarriere unnötig belasten.
Sanft, aber gründlich lautet deshalb die Devise.
Step 2: Extra Frische gefällig?
Toner – das optionale Plus
Nach der Reinigung kann ein Gesichtswasser oder Toner folgen. Dieser Schritt ist kein Muss, kann die Pflegeroutine aber sinnvoll ergänzen.
Je nach Produkt kann ein Toner Feuchtigkeit spenden, beruhigen oder die Haut auf die anschliessende Pflege vorbereiten.
Bei empfindlicher oder trockener Haut lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe: mild und alkoholfrei ist hier häufig die bessere Wahl.
Step 3: Kleine Tropfen, grosse Pflege
Seren – gezielt auf die Hautbedürfnisse eingehen
Jetzt wird es individuell. Ein Serum enthält ausgewählte Wirkstoffe in einer leichten Formulierung und kann passend zum aktuellen Hautbedürfnis gewählt werden.
Hyaluronsäure ist beispielsweise beliebt für Feuchtigkeit, Niacinamid unterstützt unter anderem die Hautbarriere und Vitamin C wird aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften gerne in der morgendlichen Routine eingesetzt.
Dabei gilt: Mehr Wirkstoffe bedeuten nicht automatisch bessere Haut. Lieber gezielt auswählen, statt fünf Seren gleichzeitig übereinanderzuschichten.
Step 4: Feuchtigkeit, bitte!
Die passende Gesichtscreme
Eine gute Pflegecreme hilft der Haut, Feuchtigkeit zu bewahren und unterstützt ihre natürliche Schutzbarriere.
Welche Textur passt, hängt vom Hauttyp ab: Trockene Haut mag häufig reichhaltigere Cremes, während Mischhaut oder ölige Haut mit leichteren Fluids oder Gel-Cremes besser zurechtkommen kann.
Und auch die Jahreszeit spielt eine Rolle. Was sich im Winter perfekt anfühlt, kann im Hochsommer plötzlich zu reichhaltig sein.
Die beste Pflege ist die, die zur Haut passt – nicht die, die gerade im Trend liegt.
Step 5: Der wichtigste Morning-Step
Sonnenschutz – jeden Tag
Sonnenschutz gehört nicht nur in die Ferien. UV-Strahlung ist einer der wichtigsten äusseren Faktoren für vorzeitige Hautalterung.
Deshalb bildet ein geeigneter Sonnenschutz am Morgen den Abschluss der Gesichtspflege. Besonders praktisch sind leichte Gesichtsprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor, die sich angenehm unter Make-up tragen lassen.
Wichtig: Der Sonnenschutz kommt nach der Pflege und vor dem Make-up.
Abends darf es etwas mehr sein
Regeneration über Nacht
Während wir schlafen, laufen in unserer Haut wichtige Regenerationsprozesse ab. Deshalb ist der Abend ideal für eine etwas intensivere Pflege.
Nach der Reinigung können – je nach Hautbedürfnis – Seren, reichhaltigere Nachtpflege oder ausgewählte Wirkstoffe zum Einsatz kommen.
Produkte mit Retinoiden, Fruchtsäuren oder anderen intensiveren Wirkstoffen sollten allerdings gezielt und langsam in die Routine eingebaut werden. Nicht jede Haut verträgt alles – und mehr ist auch hier nicht automatisch besser.
Peeling & Maske
Die Extras für zwischendurch
Ein Peeling kann abgestorbene Hautschüppchen entfernen und für ein glatteres Hautgefühl sorgen. Eine Maske wiederum bietet eine kleine Extraportion Pflege.
Aber bitte nicht übertreiben: Gerade häufiges oder starkes Peelen kann die Hautbarriere reizen.
Ein- bis zweimal pro Woche kann – je nach Produkt und Hauttyp – bereits völlig ausreichen.
Hautpflege von innen
Beauty beginnt nicht nur im Badezimmer
Unsere Haut wird nicht ausschliesslich von aussen beeinflusst. Auch Ernährung, Schlaf, Stress, Bewegung und Flüssigkeitszufuhr spielen eine Rolle für unser Hautbild.
Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Gemüse, Früchten, hochwertigen Fetten und ausreichend Eiweiss liefert wichtige Nährstoffe. Dazu genügend trinken, regelmässig bewegen und erholsam schlafen – auch das gehört für uns zu einer ganzheitlichen Hautpflege.
Keep it simple!
Deine Routine muss zu dir passen
Die perfekte Gesichtspflege muss nicht kompliziert sein. Für eine solide Basis reichen oft schon wenige Schritte:
Morgens: sanfte Reinigung → Serum nach Bedarf → Pflege → Sonnenschutz
Abends: gründliche Reinigung → Serum nach Bedarf → Pflege
Alles Weitere ist individuell.
Entscheidend sind Hauttyp, Hautzustand, Alter, Jahreszeit und persönliche Bedürfnisse. Und genau deshalb kann eine individuelle Beratung sinnvoller sein als der nächste Beauty-Hype auf Social Media.
Du weisst nicht genau, was deine Haut wirklich braucht? Wir schauen deine Hautbedürfnisse gerne gemeinsam mit dir an und stellen eine Pflegeroutine zusammen, die zu dir und deinem Alltag passt.
Denn gute Hautpflege darf vor allem eines sein: einfach, angenehm und jeden Tag machbar.
Lars Rogger und das Team der DROPA Drogerie Rogger
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