Spitze Blattern

Spitze Blattern, Varizellen, Wasserpocken oder ganz einfach Windpocken zählen zu den klassischen Kinderkrankheiten – und auch zu den ansteckendsten. Wenn es die lieben Kleinen erwischt hat, wird es unangenehm: Ein hartnäckiger Hautausschlag breitet sich aus und verursacht eine Reihe an Symptomen. Was dahinter steckt erfahren Sie in diesem Blog.

Wie sehen Windpocken aus?

Typisch sind kleine, rundlich rote Flecken oder Knötchen, aus denen sich rasch mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen mit entzündlichem rotem Hof entwickeln. Nach dem Eintrocknen der Bläschen oder Pusteln bilden sich dünne Krusten. Der Ausschlag beginnt in der Regel am Rumpf und dehnt sich auf den behaarten Kopf, das Gesicht und die Extremitäten aus. Charakteristischerweise sind die Handinnenflächen und Fusssohlen nicht vom Ausschlag betroffen. Dafür kann nebst der Haut sogar auch die Mundschleimhaut in Form eines Ausschlags betroffen sein.

Was ist die Ursache von Windpocken?

Viren verursachen Windpocken als Krankheitsbild. Der Name verrät, dass die Erreger durch die Luft von Kind zu Kind wandern (Tröpfcheninfektion). Die Erreger sind auch im Umkreis von mehreren Metern noch ansteckend. Das Virus ist widerstandsfähig und kann ausserhalb des Körpers bis zu zwei Tagen überleben. So kann sich das Virus z.B. auch durch ein Spielzeug übertragen.

Wie verläuft die Erkrankung?

8 – 21 Tage ist die Zeit nach Kontakt mit den Viren bis zum Auftreten der ersten Symptome.

Ca. 2 Tage bevor sie einen Ausschlag bekommen sind Kinder mit Windpocken bereits ansteckend. 7 bis 10 Tage dauert insgesamt die Windpocken-Erkrankung. Der Hautausschlag kann von Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen sowie starkem Juckreiz begleitet sein. Die Ansteckungsgefahr hält so lange an bis alle Bläschen verkrustet sind.

Lassen sich Windpocken behandeln?

Aus der Natur kennen wir viele Heilpflanzen und Mineralien mit einer Wirkung auf die Windpocken.

Eine spagyrische Zubereitung aus Propolis, Kamille, Eisenphosphat, Sturmhut, Magnesiumphosphat und Giftsumach wirkt lindernd auf Entzündungen und Juckreiz. Sie unterstützen unser Immunsystem bei der Bekämpfung dieser viralen Infektion. Wir empfehlen die spagyrische Zubereitung als Spray direkt auf die Mundschleimhaut zu sprühen und gleichzeitig äusserlich und somit direkt auf der Haut anzuwenden.

Zur Linderung des Juckreizes existieren Produkte welche Lokal aufgetragen werden, sie enthalten kühlende Inhaltsstoffe, welche die Haut befeuchten und somit auch den Juckreiz lindern.

Begleitend ist es hilfreich die Fingernägel des Kindes kurz zu schneiden, damit sich das Kind beim Kratzen weniger verletzt. Wärme verschlimmert den Juckreiz, deshalb empfehlen wir das Kinderzimmer nicht übermässig zu Heizen und regelmässig zu Lüften.

Eher weite, luftige Kleidung anzuziehen hilft ebenfalls, da unter enganliegenden Kleidern sich der Juckreiz schlimmer anfühlt.

Wir beraten Sie gerne in der DROPA Drogerie Rogger in Meggen.

Anwendung im Alltag

Spagyrische Essenzen wirken sanft und regen die Selbstheilungskräfte an. Sie können bereits ab Geburt angewendet werden. In der Regel wird die spagyrische Arznei direkt in den Mund gesprüht, die genaue Dosierung stimmen wir auf Ihre Bedürfnisse ab. Dabei ist der geringe Anteil an Alkohol pro Dosierung vernachlässigbar, er entspricht einem Bruchteil des Alkoholgehalts einer Banane oder eines Apfelsaftes, was Spagyrik auch für Schwangere, Stillende, Babys und Kinder optimal verträglich macht.

Die äusserliche Anwendung von Spagyrik ist ebenfalls möglich, dabei werden die Essenzen in eine Emulsion eingearbeitet und äusserlich auf die Haut aufgetragen. Sie ziehen schnell ein und hinterlassen ein angenehmes Hautgefühl.

Lars Rogger

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